Wenn du deinen Plot gefunden hast, ist der Rest deiner Geschichte nur noch Fleißarbeit. Viele können sich nicht für ein Thema entscheiden und sind hin und hergerissen. Dabei muss dein Plot gar nicht perfekt sein, denn gute Storys haben nicht zwingend den besten Plot.

Wir wissen seit langem, dass Frauen eine herausragende Rolle bei der Lösung von Konflikten spielen.

Guido Westerwelle

Ziele, Konflikte und Richtung deiner Story

Als nächstes entscheiden wir uns kurz für einen vorläufigen Titel, damit dein Plot für dich greifbarer wird. Du kannst den Titel am Ende noch ändern und für alle Ewigkeiten mittels Splittest optimieren. Der vorläufige Titel soll deiner Geschichte eine Richtung geben, die dir während der Ausarbeitung als Ziel dient.

Wenn man sich in einen Konflikt einlässt, hüte man sich lediglich davor, der Schwächere zu sein.

Reduziere deine Story zunächst auf das Wesentliche und abstrahiere diese durch die entscheidenden Konflikte in möglichst wenigen Sätzen. Überlege dir dazu Superlative und dramatische Aussagen, welche die Richtung ihres Verlaufs polarisieren.

Protagonist: Konflikte der Hauptfigur
Der Protagonist: Die Konflikte der Hauptfigur erzählen deine Geschichte

Konflikte der Hauptfigur im Storytelling

Konflikte lassen sich einfach zum Cliffhanger einer Nebengeschichte ausbauen
Konflikte lassen sich einfach zum Cliffhanger einer Nebengeschichte ausbauen
  • Zerfall oder Macht
  • Reichtum oder Armut
  • Scheitern oder Erfolg
  • Glück oder Pech
  • Liebe oder Hass
  • Stärke oder Schwäche
  • Dummheit oder Intelligenz
  • Tod oder Leben

Mit Hilfe dieser spannenden Aussage gewinnt deine Erzählung an Dramaturgie, auch wenn du es später nicht so tragisch darstellst, wie es zunächst klingt. Die abstrakte Überzeichnung hilft lediglich den Überblick zu behalten.

Eine gute Geschichte hat neben einem Höhepunkt, der fast immer von der Hauptfigur erlebt wird, zwei tangierende Wendepunkte in ihrem Verlauf.

Diese überlegst du dir später, nachdem du dich für einen vorläufigen Titel entschieden hast, der deine Geschichte in ihrem Inhalt abstrahiert und in ihrer Dramaturgie polarisiert.

Dialoge machen den Konflikt im Storytelling stärker
Dialoge machen Konflikte im Storytelling stärker – noch stärker als das gesprochene Wort, wirkt das Geschriebene, wenn der Darsteller es etwa in einem Brief öffnet und vorliest.

Der Arbeitstitel deiner Story dient als Fundament ihrer Konflikte

  • Konflikte erschaffen die Dramaturgie einer Geschichte
  • Die Richtung einer Geschichte lässt sich durch den Plot vermuten
  • Die Ziele deiner Story ergeben sich aus Konflikten und Richtung
  • Gute Storys enthalten so wenig Informationen wie möglich und so viele wie nötig
Überzeugende Konflikte beim Geschichtenerzählen
Überzeugende Konflikte beim Geschichtenerzählen – das Fundament deiner Story

Aufgaben zum Auf- und Ausbau von Konflikten im Storytelling

  • Welche Richtung sollte eine Story haben, damit du gerne zuhörst?
  • Welche minimalen Informationen beschreiben deine Geschichte?
  • Durch welche Ereignisse machst du deine Geschichte spannend?
  • Was sind die 10 häufigsten Konflikte deiner Lieblingsfilme?
  • Wie würde sich dein Kunde vor diesen Konflikten verhalten?
  • Welche Ziele ergeben sich für die Hauptfigur deiner Story?

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